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Mein Mann ist ein Monk

ihr kennt vielleicht die Fernsehserie, in der ein Detektiv namens "Monk" Fälle löst? Er ist sehr eigen in vielen Bereichen und hat wahnsinnige Angst vor schiefen Dingen, falsch stehenden Gegenständen und Unordnung.
Men Mann ist eigentlich in vielen Dingen sehr locker. In ein paar Dingen ist er aber ein absoluter Monk. So darf z.b. die Zuckerdose NUR links vom Kaffe stehen, die Schilder nach vorne gedreht. Wo die (gleich aussehende) Teedose steht, ist völlig wurscht. Braucht er nicht, muß man nicht wissen. Stehen Zucker und Kaffee falsch herum, hat sein Kaffe anstatt einer 1:3 Mischung eben eine 3:1 Mischung und schmeckt grauenhaft. Nein, mein Mann schafft es nicht, in die Dose hineinzugucken oder die Aufschrift zu lesen. Zucker ist links. Ob es nun weißes oder braunes Pulver ist. Basta.
Ich kann lesen. Daher ist es mir egal, wo welche Dose steht. Sie stehen nebeneinander. Ich bringe diese Dosen öfter mal unabsichtlich durcheinander. Das wird nochmal ein Scheidungsgrund sein.

Ein weiteres Monk-Spektakel ist Misters Brille. Sie hat zwei genauestens definierte Plätze: im Bad in einem speziell für den Fall des "Mister duscht" freigeräumten Fach im Spiegelschrank ( ich bekomme wirklich großen Ärger, sollte ich jemals in die Versuchung kommen meine Zahnbürste dort zu deponieren!!) und einen Platz auf der Kommode im Schlafzimmer. Gut, Mister hat mein vollstes Verständnis, weil er ohne Brille echt aufgeschmissen wäre.


Vorgestern früh, 5:30. Ich habe noch satte 2 Stunden bevor ich aufstehen müßte. *klick* Licht im Schlafzimmer. Mister: " Wo hast Du meine Brille hingeräumt???". Ich würde NIE im Leben seine Brille auch nur anfassen. Wozu auch? Ich seh was.
Da Mister aber nun mal zur Arbeit muß, ich sowieso jetzt wach bin und die Hoffnung habe vielleicht noch mal ein bißchen weiterschlafen zu können, helfe ich ihm suchen.  Mister baut die Kommode im Schlafzimmer auseinander.Es ist 5 Uhr 40. Morgens! Die Brille MUSS schließlich dort sein. Woanders kann gar nicht. Wir haben mindestens eine vierte Dimension im Schlafzimmer, in die Misters Brille hineindiffundiert. Nach 20 hektischen Minuten finde ich seine Brille im Kinderzimmer.
Naja, jede Frau weiß: man findet durchaus auch mal einen Autoschlüssel im Kühlschrank. Mit den Gedanken ganz woanders passieren solche Dinge eben. Nicht der Rede wert. Nicht Mister!! Niemals!! Nein-meine-Brille-lege-ich-nie-woanders-hin-Mister passiert das nicht. Einzig logische Schlußfolgerung: er muß schlafwandeln. Er muß nächtens durch die Wohnung marschieren und seine Brille woanders hinlegen. Nicht auszudenken, welch Drama er ohne Bewußtsein fabriziert! Stellt euch vor, er würde im Schlaf Zucker und Kaffee vertauschen!!
Gestern abend liegt er hellwach neben mir im Bett und wartet darauf, dass er losläuft. Und er hatte nicht das geringste Verständnis, warum ich haltlos kichern mußte.

2.9.09 10:12
 



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